Beste App-Entwickler für ChatGPT Apps

Kosten einer „ChatGPT In-Chat App“ – was kostet die Entwicklung einer In-Chat App für ChatGPT?

Für wen macht eine In-Chat App in ChatGPT Sinn – und wie teuer ist die Programmierung?

Nach der Veröffentlichung unseres Artikels zu den neuen „Chat GPT Apps“, die seit Januar 2026 von OpenAI freigeschaltet wurden, erreichte uns ein regelrechter Ansturm an Anfragen über unsere Webseite und die Sozialen Medien.

Die häufigsten Fragen dazu waren:

  • Was kostet eigentlich die Entwicklung einer App für ChatGPT(weniger als man denkt)
  • „Ist eine ChatGPT App das gleiche wie eine App, die ChatGPT nutzt?“ (Nein!)
  • „Mir ist nicht klar, für welches Unternehmen eine In-Chat App bei ChatGPT interessant sein könnte?“ (für jeden, der die ChatGPT-User glücklich machen möchte – und „ganz nebenbei“ massiv die eigene Sichtbarkeit erhöhen will)
  • Wie funktioniert das mit der Entwicklung einer In-Chat App für ChatGPT technisch?(MCP und Black Magic 😉
  • Welche K.O. Kriterien gibt es? Wann wird eine In-Chat App von OpenAI abgelehnt?“ (Wenn sie sinnlos ist oder einfach nur Werbung für Dich macht)
  • „Läuft die Distibution / Veröffentlichung der App bei OpenAI ähnlich wie bei dem App Store von Apple / iOS und Google Play / Android?“ (Jein! Es gibt einen Freigabeprozess, aber die Daten hostest Du selbst)

Zu den vielen Fragen möchten wir hier in einem kurzen Blog-Beitrag die wichtigsten Antworten geben. Wir freuen uns immer über weitere Fragen – und natürlich auch Projektanfragen zu einer ChatGPT App für Deine Dienstleistung / Unternehmen!

Du hast eine Frage?

Um was es geht (und vor allem: was NICHT)

Seit Januar 2026 gibt es in ChatGPT eine neue Funktion: Die ChatGPT Apps. Dazu hat OpenAI einen eigenen Store innerhalb von ChatGPT eingerichtet. Registrierte User können die Apps in ihrem ChatGPT installieren und nutzen, um spezielle Aufgaben zu erledigen, z.B. Playlisten zu erstellen und Bilder zu bearbeiten.

Leider schafft es OpenAI – wie bei seinen Modell-Bezeichnungen – eine maximale Verwirrung zu dem Thema:

  • Mit „ChatGPT App“ ist nicht die App von OpenAI gemeint, die man aus dem App Store von Apple oder Android laden kann (sprich: Nicht die App für die Nutzung von ChatGPT), sondern die Möglichkeit, innerhalb von ChatGPT Apps zu entwickeln und einzubinden. Diese Apps werden im Prompt über das @-Zeichen aufgerufen
  • Eine „ChatGPT App“ ist auch nicht ein „GPT“, das man sich mit wenigen Klicks seit Ende 2024 erstellen kann, um wiederkehrende Aufgaben in ChatGPT zu erleichtern. Diese „GPT“s sind die virtuellen Assistenten, die vor dem Chatten eine Art „Pre-Prompt“ erzeugen, also Regeln festlegen, nach denen sich ChatGPT im Gespräch verhalten soll. „Verhalte Dich wie ein Marketing-Berater… nutze dazu das Wissen aus diesem PDF… und die Infos von dieser Webseite…“ sind typische Regieanweisungen, die man in einem GPT speichern würde, um sie nicht zu Beginn jedes Gesprächs zu einem Thema neu eingeben zu müssen. Eine einfache Anleitung gibt es z.B. hier.
  • „ChatGPT App“ ist auch nicht eine fremde App, die einfach ChatGPT nutzt oder einbindet – also z.B. eine App im App-Store, die im Hintergrund die Schnittstelle (API) von OpenAI nutzt, um eine Aufgabe zu lösen.

Es geht hierbei also wirklich um die neue Funktion in ChatGPT, innerhalb des Prompts kleine „Helferlein“ und Werkzeuge zu nutzen, ohne den Gesprächsverlauf von ChatGPT verlassen zu müssen. Hier einige Beispiele:

Fünf konkrete Beispiele, was die Apps innerhalb von ChatGPT können:

  • Während des Gesprächsverlaufs mit Chatty hat man ein Bild erstellt und möchte jetzt den Hintergrund eines Bildes unscharf machen oder ein Produkt vor einen weißen Hintergrund freistellen. Statt sich mit vielen schmerzhaften Versuchen und Prompts dem gewünschten Ergebnis zu nähern, ruft man einfach die Photoshop-App auf, um das Bild zu bearbeiten. Die App öffnet sich direkt im Chat, man sieht sein Bild und hat einen schönen Schieberegler, mit dem sehr genau und kontrolliert den Hintergrund weichzeichnen oder entfernen kann.
  • Eine neue Webseite soll entstehen und man diskutiert mit ChatGPT länger über mögliche Funktionen und das Design. ChatGPT hat sogar schon erste Layout-Entwürfe gemacht. Letzter Schritt: Das Ganze soll ein Prototyp / Click-Dummy werden, um es dem Kunden (oder Programmierer) verständlich zeigen zu können. Ein Aufruf der Figma-App innerhalb von ChatGPT genügt: Ein Mini-Editor öffnet sich im Gesprächsverlauf mit einer Vorschau des Prototyps im gewünschten Design. Ein Klick und der Prototyp kann in Figma geöffnet und auf Wunsch manuell weiter bearbeitet werden.
  • Man möchte in Wiesbaden ins Programmkino „Caligari“, aber ChatGPT ist (noch) relativ unzuverlässig mit Echtzeitdaten. Er kann zwar – mit etwas Glück und Live-Webrecherche – sagen, was heute in dem wunderschönen Jugendstil-Kino läuft, aber ob es noch Karten für die Vorstellung gibt, ist unklar. Statt selbst die Webseite des Kinos zu besuchen, ruft man einfach die Caligari-Kino-App direkt in ChatGPT auf, sieht das Kino-Programm, die Spielzeiten und freien Plätze und kann das Ticket direkt in ChatGPT kaufen und ins Wallet seines Handys laden. Die Daten kommen direkt vom Kino, sind 100% zuverlässig und garantiert frei von ärgerlichen „Halluzinationen” des Sprachmodells.
  • Man plant eine Reise nach Norwegen und ist sehr zufrieden mit der textlichen „Beratung“ von ChatGPT für die touristischen Highlights im Norden. Allerdings wäre jetzt noch eine Karte mit allen Zielen schön, die man direkt in Google Maps zwecks Routenplanung übertragen kann. Ein Aufruf der Karten-App in ChatGPT stellt alle Punkte als Tour auf einer Karte dar. Man kann rein / rauszoomen und sogar die Strecke verändern. Sobald alles passt, klickt man auf einen Button und die Karte erscheint mit allen Stationen direkt auf dem Handy in Google Maps. Die Reise kann beginnen!
  • Man ist Lehrer und plant einen Museumsbesuch im neuen Museum Reinhard Ernst mit einer Schulklasse. Nachdem man die Inhalte und ein kleines Quiz zusammen mit ChatGPT geplant hat, möchte man das Ganze die Arbeitsblätter gestalten und personalisieren. Statt in Word zu wechseln, öffnet man einfach die „Quiz-App“ innerhalb von ChatGPT und kann die Arbeitsblätter mit Zeichenwerkzeugen frei wie in einem Design-Programm gestalten.

So nutzt man als User von ChatGPT die neue App-Funktion

Um eine der seit Januar 2026 in ChatGPT veröffentlichten Apps zu nutzen, reicht die Eingabe eines @-Zeichens. Das Eingabe-Feld von ChatGPT zeigt dann eine Liste aller verfügbaren Apps, z.B. „@Apple Music“, „@Spotify“ oder „@Adobe Acrobat“. Dahinter kann man dann einen Prompt schreiben, z.B.
@Apple Music erstelle mir eine Playlist mit Musikern ähnlich wie Ben Harper? .

ChatGPT nutzt dann zur Erfüllung dieser Aufgabe einen externen Dienst. In dem Beispiel oben erstellt also nicht ChatGPT die Playlist zu unserem jungen Gitarren-Gott, sondern schickt die Aufgabe an Apple Music. Apple Music meldet sich dann kurz danach mit der fertig kuratierten Playlist. Ein Klick genügt und die Playlist ist in meinem Apple Music Account gespeichert.

Das ist grundlegend anders als bisher: Vor der Einführung der ChatGPT Apps konnte ich zwar problemlos eine Liste von Titeln über ChatGPT erstellen lassen – das Übertragen der Titel war aber „Handarbeit“. Jetzt geht es mit einem einzigen Klick – ChatGPT hat quasi eine direkte Verbindung zu Apple Music.

Hier ein Beispiel für die Suche nach Ausflugszielen über @AllTrails:

Die ChatGPT App von AllTrails zeigt einem Touren aus alltrails.com an, ohne ChatGPT verlassen zu müssen

Ganz einfach erklärt: Wie funktionieren ChatGPT Apps technisch?

Das Beispiel oben (@AllTrails) demonstriert sehr schön, wie eine App innerhalb des Chat-Verlaufs genutzt werden kann. Für den User sind Apps eine kleine Revolution und ein absoluter Komfort: Sie müssen nicht erst ChatGPT verlassen und die Seite des Anbieters besuchen – sie sehen die Inhalte direkt innerhalb des Chat-Verlaufs.

Die Apps sind dabei voll interaktiv: Die App kann eigene Buttons und Funktionen bereitstellen und sogar das Design ist vollständig anpassbar – der User kann wie auf einer kleinen, eingebetteten Webseite mit dem Tool des externen Anbieters interagieren, Anfragen absenden, filtern etc.

Technisch kann man sich die Einbindung tatsächlich wie ein kleines „Fenster“ zu der Webseite des Anbieters vorstellen:

  • Ruft der User eine App über @AppName {Prompt} auf, dann wird der menschliche Prompt von ChatGPT in Parameter übersetzt, die eine Maschine lesen kann. Aus „Welche Ausflüge gibt es zum Thema Tiere in Wiesbaden für Kinder?“ wird eine kodierte Anfrage, die z.B. so aussieht: {targetGroup:'children', region:'wiesbaden', interests:['animals']}
  •  Diese „Umwandlung“ bietet für die Entwickler von Apps eine unfassbare Erleichterung. Du musst Dich nicht selbst um eine „Übersetzung“ kümmern, sondern können das zuverlässig dem Sprachmodell von ChatGPT überlassen. Die Daten, die an den externen Webdienst / die Schnittstelle gesendet werden, lassen sich so direkt verarbeiten, z.B. um eine Suchabfrage in der Datenbank nach allen Einträgen zu machen, die für tierfreudige Wiesbadener Kinder sind.
  • Ebenfalls genial: Front- und Backend der App (also das kleine „Fenster zur App“ innerhalb des Chats und die Logik / Schnittstellen / Datenbank-Abfragen etc.) sind bei dem Anbieter selbst gehostet. Es gibt also keine Einschränkungen in Bezug auf die verwendeten Techniken oder Frameworks. Techniken, Codes und Logiken der bestehenden Seite können in weiten Teilen für die ChatGPT App übernommen werden. Vorliebe für VueJS statt React? Kein Problem. Backend in PHP statt NodeJS? Mach Dein Ding.
  • Nachdem die App bereit ist, die Ergebnisse / das Interface zu zeigen, sendet sie das Ergebnis (die „View“) zurück an ChatGPT. ChatGPT bettet die App dann ein und kann weiter im Verlauf mit der App kommunizieren, Anfragen aktualisieren, Filterungen verfeinern etc.
  • Gut zu wissen: Auch Medien kann ChatGPT an die App senden. Es ist also ohne Weiteres möglich, eine App zu entwickeln, die ein Bild und einen Text empfängt, den ChatGPT auf Basis des Prompts über DALL-E generiert hat. Ein anderes Beispiel wäre: Man möchte dem User die Möglichkeit geben, ein Bild, Dokument, Video oder Audio hochzuladen, um es dann in der App für ihn zu verarbeiten und an ChatGPT zurückzusenden. Das alles ist jetzt relativ unkompliziert möglich!
  •  Keine Angst vor Timeouts: Dauert der Prozess der Bearbeitung lange, kann man sich Zeit nehmen. ChatGPT stellt eine URL zur Verfügung, die nach Abschluss der Bearbeitung aufgerufen werden kann (ein „Callback“). Selbst wenn die Verarbeitung mehrere Minuten dauert, bricht die Verbindung zwischen ChatGPT und der App damit nicht ab, sondern kann asynchron passieren. Notfalls benachrichtigt ChatGPT den User per Push, sobald der Job abgeschlossen wurde.

Du hast noch Detail-Fragen zur Technik oder brauchst es noch einfacher erklärt?
Frage uns gerne!

Welche Techniken werden eingesetzt?

An dieser Stelle tauchen wir mit vielen Buzz- und Keywords tiefer in die Technik. Wenn Dich das nicht interessiert, kannst Du diesen Absatz gerne überspringen. Wir schreiben ihn vor allem aus SEO-Gründen. Der Artikel hier ist tatsächlich noch zu 95% ohne KI geschrieben. Irgendwie soll sich die Arbeit und Zeit lohnen – und wenn nur durch viele Besucher und Leser dieser Webseite 😉

  • Model Context Protocol (MCP) als technische Basis für die Anbindung.
    Als Agentur aus Deutschland setzt 99grad bei der Entwicklung auf das Model Context Protocol (MCP) von OpenAI, um Tools sauber, sicher und standardisiert in ChatGPT verfügbar zu machen. Dabei halten wir uns an alle Vorgaben der DSGVO – soweit sie innerhalb der In-Chat App umsetzbar sind.
  • Für die Tool-Definitionen und die saubere Einreichung nutzt man das „Apps SDK“ – also die offiziellen Bausteine, die eine ChatGPT Agentur für stabile Releases und Updates braucht.
  • Die App läuft nicht „bei OpenAI“, sondern auf deiner Infrastruktur: Man baut und betreibt einen MCP Server, inklusive Authentifizierung, Logging und Performance-Grundlagen.
  • Für Datenquellen und Fremdsysteme entsteht ein ChatGPT App Connector: Bei unseren Projekten entwickeln wir die Connector-Schicht, die OpenAI/ChatGPT mit deinen APIs, Datenbanken oder Drittanbietern verbindet.
  • Best Practices aus „Apps SDK“ + „ChatGPT“ + „Agentur“ (in Deutschland): saubere Tool-Beschreibungen, stabile Schnittstellen, klare Datengrenzen und robuste Fehlerbehandlung, damit die App im Alltag zuverlässig funktioniert.
  • Für internationale Teams oder Stakeholder formulieren wir es gern auch so: „ChatGPT“ „Apps SDK“ „development“ agency – also eine Entwicklungsagentur, die App-Logik, UI und die OpenAI-konforme Einbindung aus einer Hand liefert.
  • Technik-Stack: „MCP“ / „Model Context Protocol“, Agentur Deutschland, plus moderne Web-Technologien für die Apps in ChatGPT – je nach Use-Case mit Backend, Datenbank, Auth und UI-Komponenten.

Hast Du eine Frage, oder möchtest ein Projekt starten?

Aber keiner weiß doch, dass es meine @-App gibt?

Im Moment gibt es keinen besseren Zeitpunkt, die eigene App in den ChatGPT Store zu bringen. Es ist fast wie der „große Run“ auf freie Domain-Namen in den Anfängen des Internets – oder der Tag, an dem Apple den App-Store eröffnet hat.

Stand Januar 2026 ist die Zahl der Apps für ChatGPT nicht nur überschaubar – sie ist kaum erwähnenswert. Das wird sich in den nächsten Wochen bis Monaten ändern – darum heißt es jetzt: Schnell sein und die vorderen Ränge für @Reisebüro, @Tourenguide, @Quiz, @Lernmaterial und @Therapeut sichern. Lass uns gerne zu Deiner Idee gemeinsam brainstormen – weil uns das Thema so interessiert, schenken wir Dir / Deinem Unternehmen 30 min kostenloses Köpfe-Zusammenstecken mit den „kreativen Nerds“ von 99grad!

Zu der Bekanntheit der @-Funktion in ChatGPT: Klar, noch ist die Funktion neu und das Argument „wer weiß das schon“ hat eine gewisse Gültigkeit. Aber es ist wichtig, dieses Thema perspektivisch richtig einzuordnen:

  • ChatGPT wird in Zukunft bewusst und verstärkt auf externe „Werkzeuge“ / Apps setzen. Das beste Beispiel ist @Adobe Acrobat: Statt dem eigenen LLM das Know-how über die Generierung und Bearbeitung von PDFs beizubringen, lagert ChatGPT diese hoch spezialisierten Fähigkeiten einfach an einen externen Dienstleister (Adobe) aus. OpenAI und Adobe müssen sich nur auf eine gemeinsame Sprache einigen (das „MCP – Machine Context Protocol“) und Adobe kümmert sich um die Entwicklung, Pflege und die Updates der „Maschine“, die PDFs am besten auf der Welt bearbeiten kann.
  • Es ist die maximale Win-Win-Situation: OpenAI schafft damit den maximalen Mehrwert für seine User: Sie bleiben innerhalb einer Plattform ohne Wechsel zu einer anderen Webseite – und haben gleichzeitig Zugriff auf den weltbesten Werkzeugkoffer für alle erdenklichen Aufgaben. Alles von dem gleichen „Sitzplatz“ aus.

Was bedeutet das perspektivisch für OpenAI (und natürlich auch Gemini, Perplexity etc.)? Sie werden langfristig Kooperationen eingehen – mit den besten „Werkzeug-Machern“ dieser Welt. Die AI-Anbieter können das Angebot und die Möglichkeiten für ihre User maximieren. Die AI wird zu einem universellen „Allround-Könner“ und alltäglicher, mächtiger Begleiter. Alles kann von der gleichen, intuitiven Kommando-Zentrale aus gemacht werden: Ein und das gleiche Interface. Ein simples Eingabefeld für den Prompt. Kein Einarbeiten in Photoshop, Acrobat, Word, Figma oder Canva. Droppe einfach ein Bild, ein Video, ein Audio, Deine Steuererklärung ins Feld und frage @Whoever – ChatGPT delegiert an seinen kooperierten und dedizierten Experten, um den Job zu erledigen und dem User ein bestmögliches Ergebnis zu liefern.

Und genau hier steckt meine persönliche Einschätzung der zukünftigen Entwicklung: Die @-Lösung ist ein temporärer Übergang. Früher oder später wird es um Verträge gehen und um die Frage: Wer wird der Kooperationspartner für OpenAI, der „Auserwählte“,  der dedizierte „Werkzeug-Macher“ für eine bestimmte Aufgabe. @Adobe Acrobat wird verschwinden – die Bearbeitung über Adobe wird einfach passieren, weil ChatGPT hier dem User das mit Abstand beste Ergebnis liefern kann. Weil keiner PDFs besser bearbeiten kann als der Erfinder des PDFs selbst!

Du bist anderer Meinung? Dann lass uns diskutieren!

Wie läuft der Freigabe-Prozess von ChatGPT Apps seitens OpenAI ab?

Ist das Einreichen der ChatGPT App einfach und unkompliziert?
Wie sieht es mit Updates der App aus?

Jeder kennt inzwischen die „großen“ App Stores: Apple App Store und Google Play. Um eine App in diesen Stores zu veröffentlichen, entwickelt man mit einer Agentur zusammen die App für die gewünschten Plattformen (Android und/oder iPhone) und lädt dann den gesamten Code zu Apple bzw. Google hoch. Nach einer Prüfung des Codes werden die Apps dann in den Stores veröffentlicht. Das dauert in der Regel bis zu 10 Tagen. Jedes Update der App löst einen erneuten Prüfungsprozess aus – und erst nach erfolgreichem „grünen Licht“ seitens Apple oder Google erscheint die neue Version der App zum Download in den Stores.

Anders bei den ChatGPT Apps: Statt den Code zu OpenAI hochzuladen, bleibt der App-Code auf den eigenen Servern. Auch bei ChatGPT gibt es beim ersten Upload der ChatGPT App einen umfangreichen Freigabe- und Prüfungs-Prozess, der einige Tage dauern kann – aber nach Freigabe der App sind Updates schnell und unkompliziert umsetzbar, da der Code vom eigenen Server geladen wird und nicht zur erneuten Freigabe an OpenAI gesendet werden muss.

Nach welchen Kriterien wird die Chat GPT App geprüft? Was könnte der Grund für eine Ablehnung im Store sein?

OpenAI selbst beschreibt in den App Submission Guidelines, was bei der Prüfung der App ins Gewicht fällt – und ggf. zu einer Ablehnung der App in dem Store führen kann:

  • Eine App soll echte Aufgaben lösen – nicht nur so tun als ob.
    Wenn die App keinen klaren Zweck hat oder nicht zuverlässig funktioniert oder „hält, was sie verspricht“, wird sie abgelehnt. Gleiches gilt, falls die App nur eine „statische Anzeige“ ausgibt (quasi ein hübsches Standbild von Katzenbabys, ohne echte Funktion – wobei es dafür wahrscheinlich eine Zielgruppe gibt, die das sehr sinnvoll fände 😉
  • Eine App muss stabil laufen
    Apps müssen aus dem Beta-Stadium heraus sein. Sie dürfen nicht dauernd hängen, abstürzen oder komisch reagieren. Und ganz wichtig: „Trial/Demo“-Apps werden nicht akzeptiert. ChatGPT will keine Apps in Kinderschuhen!
  • Name, Beschreibung oder Screenshots müssen passen
    Wenn App-Name oder Beschreibung irreführend sind oder die Screenshots etwas zeigen, das die App gar nicht kann, ist das ein klassischer Ablehnungsgrund. Kurz: Ehrlich bleiben… nicht wie die „Game-Werbung“ in den Sozialen Medien.
    OpenAI Entwickler
  • Apps müssen gut beschrieben werden und dürfen nicht „tricksen“
    Die Tools (also die Funktionen, die ChatGPT in deiner App nutzen kann) müssen klar benannt und korrekt beschrieben sein. Wenn Tool-Beschreibungen unklar sind, nicht zum Verhalten passen oder versuchen, ChatGPT zu „überreden“ („nimm mich, ich bin die beste App!“), kann das zur Ablehnung führen.
  • Falsche Sicherheits-Kennzeichnung
    Eine App muss die richtige „Gefahrengut-Kennzeichnung“ haben und entsprechend passend kategorisiert werden: Kann die App nur „lesen“ oder auch Daten schreiben? Werden Daten unsichtbar im Hintergrund / extern gespeichert? Werden Daten ohne das Wissen des Users gelöscht?
    Fehlende oder falsche Labels sind laut Guidelines ein häufiger Ablehnungsgrund. (Das ist so ein bisschen wie „Stecker nicht beschriftet – wer weiß, was explodiert.“)
  • Die App sammelt zu viele Daten (oder die falschen)
    Was OpenAI selbst nicht macht, möchte es von seinen Apps: Daten-Sparsamkeit. Apps sollten nur das abfragen, was wirklich nötig ist. Keine kompletten Chatverläufe, nur um sie  „im Fall der Fälle“ nutzen zu können. Keine präzisen Standortdaten (GPS/Adresse), keine geheimen „wir tracken alles“-Spielchen. Lass es. Und ganz wichtig: Bestimmte Daten sind tabu, z. B. Kreditkartendaten, Gesundheitsdaten, Ausweisnummern oder Passwörter/API-Keys/MFA-Codes.
  • Jede App braucht eine Datenschutzerklärung!
    Wer Apps für iOS oder Android entwickelt hat, kennt das schon: Für die Einreichung brauchst du eine klare, veröffentlichte Privacy Policy: Welche Daten werden gesammelt, wofür, an wen ggf. weitergegeben, und welche Kontrolle hat der Nutzer? Ein Detail hat OpenAI in den Guidelines vergessen: Ein Impressum sollte auch vorhanden sein – EU nicht vergessen!
  • Demo-Login bereitstellen
    Wenn eine App einen Login braucht, muss das transparent sein – und für die Prüfer bei OpenAI. Am besten direkt einen voll funktionsfähigen Demo-Account bereitstellen und bei der Einreichung Username & Passwort bereitstellen. Wenn ein Reviewer erst selbst ein Konto anlegen muss oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht zugänglich ist, führt das fast immer zu einer Ablehnung.
  • Geld mit der App verdienen? Ja, aber …
    Aktuell gilt: Verkaufen über die ChatGPT App ist ausschließlich für physische (reale, greifbare) Güter erlaubt. Digitale Produkte/Services (z. B. Abos, digitale Inhalte, Credits/Tokens) sind tabu. Auch Freemium / Free Trials und Ähnliches werden abgelehnt. Du darfst also gerne einen Link auf Deinen Webshop für Schuhe machen – aber die rein digitale Schuhsammlung / Assets für Dein Minecraft-Level sind verboten.
  • Verbotene Inhalte
    Eigentlich selbstverständlich – und gut so: Bestimmte Inhalte und Angebote sind komplett verboten: u. a. Pornografie/sexuelle Services, Glücksspiel, Drogen, Waffen, Malware/Spyware, Betrugs- und Scam-Services usw.
  • Keine „Werbe-Apps“
    Wenn sich die App mehr nach einer Litfaßsäule anfühlt, primär Werbung ausspielt oder als Werbevehikel existiert, wird sie abgelehnt. Die App muss einen eigenständigen Nutzen bringen – nicht nur ein „Komm auf unsere Webseite!“.
  • Keine Tricks, kein Nachahmen
    Manipulation, Spam, oder „ich bin die Deutsche Bank“-Vibes. Keine Nachahmung, keine Irreführung, kein sich-für-jemand-anderes-ausgeben. Kein Spam – und bitte nicht so tun, als wäre die App von OpenAI gebaut. OpenAI weiß selbst, welche Apps von Ihnen sind 😉
  • Vorsicht bei Scraping (Drittanbieter-Integrationen)
    Wenn externe Inhalte oder APIs genutzt werden, braucht es die richtige Berechtigung. Websites scrapen, API-Limits umgehen oder Zugangsbeschränkungen aushebeln ist ein No-Go.
  • Iframes/Embedded Pages: möglich, aber extra kritisch
    Wenn du Inhalte per iframe einbettest, gibt’s extra manuelle Prüfung. Solche Apps werden oft nicht für die breite Öffentlichkeit freigegeben.
  • Die App sollte für eine breite Zielgruppe geeignet sein
    Bei iOS und Android lassen sich die Apps auf Altersgruppen beschränken – anders als bei ChatGPT Apps. Hier gilt: Die App muss für ein breites Publikum passen, inkl. Jugendliche 13–17. Apps dürfen nicht gezielt auf Kinder unter 13 abzielen, und „ab 18“-Themen sind aktuell stark eingeschränkt.
  • Du bist Du – und kein anderer!
    Du musst als Entwickler verifiziert sein. Machst Du falsche Angaben, bist Du raus. Die Einreichung muss immer von verifizierten Personen/Organisationen kommen. Falschangaben, verstecktes Verhalten oder „System ausspielen“ kann zur Entfernung aus dem Store führen.

Das Ding mit dem „Return-on-Invest“ (ROI) – und warum das bei ChatGPT Apps nicht so einfach messbar ist

Ganz wichtige Überlegung vor allen Maßnahmen: Macht die Entwicklung einer ChatGPT App überhaupt für den Kunden oder die Dienstleistung Sinn? Dazu gehört es, sich intensiv mit der Frage zu beschäftigen: Welches „ToDo“ hat mein User und wie kann ich ihn dabei sinnvoll mit meiner App unterstützen. Anders gefragt: „Welche Aufgabe / welches Problem möchte der User lösen und wie kann ich dabei besser unterstützen als ChatGPT es bereits jetzt kann?“.

Das muss nicht nur geklärt sein, sondern es sollte der klare Fokus aller weiteren Schritte und Überlegungen sein. Klar: Unter dem Strich geht es für ein Unternehmen immer um „Conversion“. Am Ende möchte jedes Unternehmen sein Produkt, seine Dienstleistung, seine Schuhe verkaufen. Die App soll und muss sich irgendwie monetarisieren. Aber – wenn man damit Erfolg haben möchte – dann ist das eher der gewollt-gezielte „Side-Effekt“. Nicht ohne Grund weist ChatGPT in den Richtlinien genau darauf hin: Stelle den Nutzen in den Vordergrund, nicht Dich selbst!

Folglich geht es bei der App-Entwicklung (noch) eher um ROI über die Marken-Sichtbarkeit, Image-Zuwachs und Marken-Vertrauen (Trust). Einem Versicherungsmakler traue ich eher, wenn er (scheinbar) „objektiv und anbieter-neutral“ berät und sich nicht immer für eine bestimmte Versicherung ausspricht. Ein Pflege-Tool für die richtige Schuhpflege sollte mir nicht immer die gleiche Schuhcreme auf die Bindehaut schmieren.

Beispiel @Apple Music: Klar brauche ich ein Abo, um Apple Music nutzen zu können. Aber der Komfort und die praktische Verbindung / Verzahnung zwischen ChatGPT und Apple Music öffnen viele Türen, schaffen das Gefühl von Vertrauen in die Marke – und rücken Apple Music plötzlich wieder stärker ins Bewusstsein als mögliche Option eines Streaming-Anbieters (Stand Januar 2026: Spotify gibt es noch nicht auf ChatGPT – Apple ab der ersten Stunde!)

Werbefreie Apps für ChatGPT mit „function first“-Ansatz: Wird sich das in Zukunft ändern?

Definitiv „JA“. ChatGPT bleibt strategisch und wirtschaftlich keine andere Möglichkeit, dass Anbieter ihre Apps kostenpflichtig (über Werbung) promoten können. Damit muss OpenAI aber zwangsläufig auch die „strengen Prüfungs-Richtlinien“ etwas lockern. Oder sie bieten den App-Anbietern ein provisionsbasiertes Verkaufsmodell – dann wird es „In-App-Käufe“ genau so geben wie „bezahlte Werbung“ für die eigene App-Bewerbung, die wir alle bei Apple und Google seit Jahren in den App-Stores und Webseiten (AdWords) kennen.

Beim Launch des App-Stores in ChatGPT setzen sie zur Zeit noch klare Schranken: Apps müssen einen praktischen Nutzen für den User erfüllen. Keine Werbung! Keine reine Self-Promotion! OpenAI will, als führende AI-Plattform, nicht das Vertrauen seiner User:innen verlieren. Aus gleichem Grund ist bis heute (Stand Januar 2026) noch keine bezahlte Werbung innerhalb von ChatGPT möglich. Wirtschaftlich gesehen muss ChatGPT aber diesen Schritt machen – es ist nur eine Frage der Zeit.

Basis der Kosten einer ChatGPT App-Entwicklung: In welchen Schritten läuft die Entwicklung ab?

Sprechen wir jetzt über die Kosten der Entwicklung einer App für ChatGPT. Neben dem oben erwähnten „Sinn“ der App, muss man als Entwickler / Berater folgende Dinge klären:

  • Welche „Tools“ (Hauptfunktionen) kommen für die ChatGPT-App in Frage?
  • Gibt es die Tools bereits, z.B. auf der Webseite oder innerhalb der App – und wie sind sie technisch umgesetzt?
  • Gibt es bereits Schnittstellen, die genutzt werden können (z.B. eine Adress- oder Produkt-Datenbank) – oder müssen diese erst noch entwickelt werden? Falls ja: Ist eine Anbindung unkompliziert möglich? Ist die Schnittstelle gut dokumentiert und standardisiert?
  • Wie interaktiv soll die App werden? Ist es einfach eine Ergebnisliste oder Landkarte – oder soll der User ein „interaktives Erlebnis“ haben, z.B. einen Produkt-Konfigurator, eine virtuelle Reise, interaktive Medien-Galerie, Kunstausstellung etc.? Interaktion bedeutet immer ein höherer Aufwand als eine einfache Ergebnis-Liste.
  • Welche Daten des Users sollen gespeichert werden?
  • Wie soll die Erfolgsmessung passieren? Welches Tracking soll (und darf) eingesetzt werden?
  • Soll es User-Accounts / Logins geben?
  • Wie offen / abgeschirmt soll die App laufen? Muss es eine Authentifizierung seitens ChatGPT zur Nutzung / Einbindung der App geben – oder ist sie „offen für alle“?
  • Wie sieht die erwartete Zahl an Anfragen / Aufrufen der App aus? Muss über Load Balancing (Lasten-Verteilung bei vielen Anfragen) nachgedacht werden? Müssen Medien evtl. von einem speziellen Medien-Server gestreamt werden, um die Last zu verringern?
  • Gibt es in Sachen Datenschutz / DSGVO offene Punkte, die evtl. eine (externe) Rechtsberatung erforderlich machen?

Auf Basis dieser Fragen lässt sich der Aufwand für die Entwicklung gut abschätzen. Im Folgenden einige Beispiele für die geschätzten Entwicklungskosten einer ChatGPT App.

Da www.99grad.de umfassende Erfahrung mit der Entwicklung von ChatGPT Apps hat, kannst Du uns gerne jederzeit für eine genauere Schätzung / einen Kostenvoranschlag (KV) anfragen. Wir erstellen einen KV innerhalb eines Werktages.

Jetzt Kosten für eine ChatGPT App ermitteln lassen

Beispiel A: Alles ist da.
Mit welchen Programmier-Kosten muss ich rechnen?

Gehen wir davon aus: Es gibt bereits eine (webbasierte) App, z.B. ein cooles, interaktives Werkzeug, um den Abstand zwischen zwei Planeten zu berechnen. Ganz nebenbei gibt es natürlich noch schöne astronomische Teleskope zu erwerben – aber das nur nebenbei 😉

Die Web-App existiert also bereits mit allem, was dazu gehört. Die Planeten-App ist ohne „Rahmen“ der Webseite (also ohne Navigation, Footer etc.) aufrufbar – also eine Art „Standalone“ Version, ähnlich wie es 99grad für Tetronik gebaut hat.

Die Kosten für die Veröffentlichung der App im ChatGPT Store sind sehr überschaubar:

PositionAufwand in MTKosten ca.
Klärung technischer Fragen0,5 Tage€ 500,–
Konvertieren / Einbinden der App für ChatGPT1 – 1,5 Tage (ca. 20% Vibe-Coding)€ 1.500,–
Registrierung & Upload der App zu ChatGPT0,5 Tage€ 500,–
Projektmanagement, Abwicklung0,25 Tage€ 250,–
Gesamtaufwand ca.€ 2.750,–

Du möchtest ein konkretes Angebot dazu?

Beispiel B: Eine API ist da, aber keine App.
Was kostet es, eine „App für Chat GPT entwickeln“ lassen

In diesem Beispiel ist die App schon „halb“ da:

  • Es gibt bereits eine Datenbank, z.B. für die Darstellung der Produkte, Angebote oder Inhalte auf der Webseite.
  • Konkretes Beispiel wäre: Es gibt bereits eine Webseite auf Basis von WordPress mit einem schönen Veranstaltungskalender. Der Kalender hat viele spannende Einträge und Termine – aber die Darstellung passiert zur Zeit nur innerhalb der Webseite
  • Bisher wurde noch keine WordPress-API entwickelt, z.B. für den Datenaustausch mit einer App im App-Store. Es gibt also noch keine externe Schnittstelle für die Abfrage der Daten durch externe Apps oder Dienste

In diesem Fall wäre der Aufwand für die Entwicklung einer App höher:

  • Seitens der Webseite muss eine API implementiert werden, die alle Kalender-Daten aus der WordPress-Datenbank für die ChatGPT-App bereitstellt
  • Es muss eine kleine App entwickelt werden, die für die Nutzung innerhalb von ChatGPT optimiert wurde. Die App selbst kann auf dem gleichen Server wie die WordPress-Seite gehostet werden und sie kann komplett webbasiert sein (also in HTML, CSS und JS entwickelt werden) – aber sie muss den Anforderungen seitens OpenAI in Bezug auf das MCP entsprechen

Die Kosten für die „Entwicklung App in ChatGPT“ und den Release im OpenAI-Store liegen höher, sind aber im Vergleich zu einer App für den Apple / Google App Store überschaubar:

PositionAufwand in MTKosten ca.
Detailplanung, Konzeption der App2 – 3 Tage€ 2.500,–
Screendesign / UI & UX Konzeption2 Tage€ 2.000,–
Backend-Programmierung MCP und API für die ChatGPT-App3 – 5 Tage€ 4.000,–
Frontend-Programmierung der App2 – 3 Tage (ca. 30% Vibe-Coding)€ 2.500,–
Registrierung & Upload der App zu ChatGPT0,5 Tage€ 500,–
Projektmanagement, Abwicklung2 Tage€ 2.000,–
Gesamtaufwand ca.€ 13.500,–

Du hast eine konkrete Projekt-Idee? Lass uns darüber sprechen!

Beispiel C: Noch nichts da, kleine und einfache App
„App für ChatGPT Kosten Entwickler“ geschätzte Aufwände

Es soll eine sehr einfache App entstehen – ein praktisches Tool, ohne große Anbindungen oder Datenbanken. Aber etwas, das praktisch ist und Usern Spaß macht. Ein Beispiel wäre eine App in ChatGPT für einen Farben-Hersteller:

  • Die App soll dem User über einen praktischen Farbwähler dabei helfen, schöne Farbkombinationen für sein Projekt zu finden
  • Der User kann z.B. aus einem Farbfächer eine Farbe für seine Zimmerwand wählen und dann interaktiv passende Farben dazu anzeigen lassen
  • Die App kommt ohne große Anbindungen an Datenbanken o.ä. aus.
  • Die App selbst ist gebrandet, der Name und das Logo des Farben-Herstellers wird unten rechts klein angezeigt. Es stört nicht die App oder die Bedienung – aber die User:in nimmt die Marke wahr und erinnert sich beim nächsten Besuch im Baumarkt unbewusst an das „positive Erlebnis“ beim Auswählen der Farben.
  • Mögliche Ausbaustufe: Die User:in kann die Farbauswahl per Klick als Übersicht ausdrucken / als PDF exportieren oder per Mail zusenden lassen. Das PDF ist gebrandet mit Logo und Link zur Webseite – und natürlich gibt es bei der Funktion „per Mail zusenden“ auch eine Checkbox für den Newsletter 😉

Da die App (ohne die Ausbaustufe) komplett ohne Backend oder Datenbank auskommt, ist der Aufwand für die Entwicklung sehr gering:

PositionAufwand in MTKosten ca.
Detailplanung, Konzeption der App1 Tag€ 1.000,–
Screendesign / UI & UX Konzeption1,5 Tage€ 1.500,–
Backend-Programmierung für die Appentfällt
MCP Anbindung / Minimal-API für die ChatGPT-App0,5 Tage€ 500,–
Frontend-Programmierung der App2 – 3 Tage (ca. 40% Vibe-Coding)€ 2.000,–
Registrierung & Upload der App zu ChatGPT0,5 Tage€ 500,–
Projektmanagement, Abwicklung0,5 Tage€ 500,–
Gesamtaufwand ca.€ 6.000,–

Du möchtest ein kostenloses 30-Minuten-Brainstorming mit unseren Entwicklern?

Beispiel D: Noch nichts da, alles muss neu entwickelt werden.
„Kosten App-Programmierung für ChatGPT“ für eine anspruchsvolle In-App innerhalb von ChatGPT durch eine Agentur

In diesem Beispiel gibt es noch gar nichts – außer einer Idee.
Wir nehmen ein konkretes Beispiel zur Veranschaulichung:

  • Ein Hersteller von Fahrrädern möchte ein praktisches Tool für User entwickeln, die unsicher sind, welche Rahmengröße für sie passend ist.
  • Das Tool erlaubt es, die Webkamera zu aktivieren, um interaktiv bestimmte Werte, z.B. die Schritthöhe zu messen und gibt dann eine passende Empfehlung für die Zoll-Größe des Rades aus
  • Der User kann die Parameter über Schieberegler dynamisch verändern und sieht interaktiv direkt die neuen Ergebnisse
  • Die App verlinkt dann zu passenden Rädern der Kollektion auf der Webseite des Anbieters
PositionAufwand in MTKosten ca.
Detailplanung, Konzeption der App3 – 5 Tage€ 3.500,–
Screendesign / UI & UX Konzeption4 Tage€ 4.000,–
Server aufsetzen, Konfiguration1 Tag
Backend-Programmierung für die App6 – 8 Tage€ 7.500,–
Backend-Programmierung MCP und API für die ChatGPT-App3 – 5 Tage€ 4.000,–
Frontend-Programmierung der App5 – 8 Tage (ca. 30% Vibe-Coding)€ 7.000,–
Registrierung & Upload der App zu ChatGPT0,5 Tage€ 500,–
Projektmanagement, Abwicklung3 – 4 Tage€ 3.500,–
Gesamtaufwand ca.€ 30.000,–

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